Die 1. Mannschaft des SV Sumiswald gewinnt erneut und holt zum sechsten Mal in Folge 3 Punkte. Der Gegner aus Ersigen, welcher letzte Saison noch in der 3. Liga spielte, vermochte keine gefährlichen Torchancen zu kreieren und blieb meist in der Abwehr hängen. Der SVS entschied das Spiel in der zweiten Halbzeit durch zwei Tore innert 3 Minuten. Für die zahlreich erschienenen Zuschauer war das Spiel kein Leckerbissen.
Wenig Laufbereitschaft und Torchancen in der ersten Halbzeit
Die Konzentration während des Einlaufens war seitens der Sumsiwalder stark spürbar. In den letzten 6 Spielen ging der SVS jeweils als Sieger vom Platz. Dadurch konnte viel Selbstvertrauen getankt werden. Trainer Ryser forderte von seiner Mannschaft von Beginn weg viel Tempo und Kampfbereitschaft. Was die Zuschauer in der ersten Halbzeit geboten bekamen war leider eher das Gegenteil. Sumiswald bemühte sich zwar die Bälle in den eigenen Reihen zu halten und den Gegner laufen zu lassen. Dies gelang dem Gastgeber teilweise nicht schlecht, jedoch konnte durch die fehlende Laufbereitschaft der ganzen Mannschaft kaum Torchancen erspielt werden. Dem Absteiger der letzten Saison aus Ersigen war die Verunsicherung des bisherigen schlechten Saisonverlaufs nicht anzusehen. Im Gegenteil, Ersigen erhielt im Mittelfeld sehr viel Platz und spielte gut mit. Jedoch konnten sich auch die Gäste wenig Torchancen erarbeiten. Beide Mannschaften erhofften sich in der zweiten Halbzeit mehr für das Spiel zu machen.
3 Minuten reichten zum Sieg
Gestärkt kamen beide Teams zurück auf den Platz. An diesem wunderschönen Herbstabend sollte nun auch endlich den Zuschauern etwas geboten werden. Trainer Ryser Herrmann reagierte kurz nach der Halbzeit und brachte Ruch Dominik für den Startdebütanten Müller Lukas ins Spiel. In der zweiten Halbzeit war deutlich spürbar, dass beide Mannschaften bereit waren, mehr für das Spiel zu machen. Ersigen versuchte sich mit Kontern, wobei die versuchten Steilpässe immer wieder durch die routinierte Abwehr des SVS abgefangen werden konnten. Keine Mannschaft konnte bis zur 70. Minute das Spieldiktat übernehmen. Sumiswald konnte sich zwar nach und nach gefährliche Torchancen erarbeiten, der Erfolg blieb jedoch aus. In der 73. Minute konnte Torgarant Siegenthaler Martin alleine auf Torwart Joss Dominik ziehen. Den ersten Versuch von Siegenthaler konnte Joss bravourös abwehren, den Nachschuss jedoch konnte Siegenthaler ins leere Tor einnetzen. Endlich war das lang ersehnte Tor gefallen. Nur drei Minuten später konnte Ruch Dominik von einer Unstimmigkeit der SCE Abwehr profitieren und schlenzte den Ball herrlich in die Maschen. Nun war die Entscheidung gefallen und brachte zugleich auch mehr Sicherheit in die Reihen des SVS. Ersigen versuchte noch etwas Druck aufzubauen, aber die Sumiswalder konnten alle Angriffsversuche im Keim ersticken. Sumiswald konnte mit einem minimalen Aufwand einen 4 Punkte Vorsprung auf den direkten Verfolger, FC Olimpica 84, ausbauen. Dies dank dem Unentschieden gegen den FC Zollbrück.
Nun sind noch 2 Spiele in der Vorrunde zu absolvieren. Kann der SVS die Siegesserie fortsetzen, so könnten die Spieler der 1. Mannschaft Vereinsgeschichte schreiben. Harte Arbeit bei immer schlechter werdenden Platzverhältnissen ist nun gefragt. Es muss nochmals 100% gegeben werden, damit das Ziel erreicht werden kann. Am nächsten Samstag findet das letzte Auswärtsspiel der Vorrunde statt. Der SVS gastiert auf dem Tannschachen in Zollbrück. Anpfiff ist um 19.00 Uhr. Das letzte Heimspiel findet danach am 29. Oktober 2016, 16.00 Uhr auf der Weiersmatt gegen den FC Roggwil statt.
Alle Statistiken und Einsätze findest Du im Matchcenter des Spiels!
73. M. Siegenthaler 1:0
76. D. Ruch 2:0
Adrian Nyffenegger, Andreas Gasser, Bruno Oberli, Daniel Pfäffli, Dario Grundbacher, Dominik Ruch, Fabian Bühler, Lorenz Lüthi, Lukas Müller, Marco Jäiser, Martin Siegenthaler, Michael Reist, Ramon Ruch, Samuel Reist, Stefan Fankhauser, Stefan Kämpfer
SVS ohne: Alexander Kiener, Christian Wisler, Jonas Steiner, Josia Berger, Lorenz Sommer, Michel Kobel, Paul Brodbeck, Roger Geering, Stefan Geissbühler, Sven Jost