I-Mannschaft: Ein Punkt im Nebel von Utzenstorf

Stefan Sommer
02.11.2014
Spielbericht 1. Mannschaft
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I-Mannschaft: Ein Punkt im Nebel von Utzenstorf

Ein Punkt im Nebel von Utzenstorf

 

Der SVS holt in Utzenstorf einen ungemein wichtigen Punkt zum Ende der Vorrunde. Nach einem völlig entgegen dem Spielverlauf kassierten Gegentor in der 16. Minute musste sich die „Ryser-Bande“ bis in die 86. Minute gedulden, ehe der Joker Martin Kramer den hochverdienten Ausgleich schoss. Mit diesem Punkt überwintert der SVS über dem Trennstrich.

„Legen wir gegen Utzenstorf nicht nach, dann ist der Sieg gegen Langnau praktisch nutzlos!“ Das war die klare Ansage von Hermann Ryser. Nachgelegt hat die Mannschaft nicht, aber zumindest durfte sie sich am Ende über einen Punktgewinn freuen. Die Startviertelstunde war ein wahres Chancen-Festival auf Seiten der Sumiswalder. Bereits nach einer Minute hätte es Penalty geben müssen. Martin Siegenthaler wurde im Strafraum von hinten von den Beinen geholt. Der unsichere Schiedsrichter entschied auf „Ball gespielt“. Nur wo er bei der Intervention des FCU Verteidigers eine Ballberührung ausmachen konnte, bliebt sein Geheimnis.

Rückstand nach einem Freistoss 

Martin Siegenthaler blieb weiter der auffälligste Spieler auf dem Platz. In der 5. Minute hatte er den unsicheren Torhüter bereits umspielt, doch sein Abschluss war zuwenig druckvoll und ein Verteidiger konnte den Ball von der Torlinie kratzen. Völlig entgegen dem Spielverlauf ging Utzenstorf in Führung. Nach einem Abwehrfehler musste Marcel Geering Kopf und Kragen riskieren um den durchgebrochen Stürmer zu stoppen. Er hatte keine andere Wahl als ein Foulspiel zu begehen. Die Utzenstorfer forderten eine rote Karte, der Scheidsrichter beliess es zu Recht bei einer Verwarnung. Der Anschliessende Freistoss führte danach zum 1:0. Ramon Ruch sah dabei beim Schuss aus 20 Metern in die Torwartecke etwas unglücklich aus. 

Nebel verhindert ein gutes Spiel

Auch nach dem Rückstand blieb der SVS die spielbestimmende Mannschaft. Sven Jost kam dem Ausgleich vor der Pause am nächsten. Doch sein Kopfball nach einem Grundbacher Freistoss strich knapp über den Querbalken. Danach kam die Pause und mit ihr die Nebelsuppe. Ramon Ruch konnte von seinem Standort jeweils nur erahnen, was auf der anderen Seite des Spielfeldes gerade passierte. Denn meist spielte sich das Spielgeschehen in der Spielhälfte der Gastgeber ab. Das Lauberhorn-Rennen wäre garantiert verschoben worden. Der Tabellenvorletzte stellte sämtliche Angriffsbemühungen ein und lauerte auf Konterangriffe, die aber gänzlich ausblieben. 

Joker Martin Kramer erlöst den SVS

Die Sumiswalder taten sich jedoch schwer mit der Spielgestaltung um kamen kaum zu klaren Torchancen. Die Abwehr der Gastgeber spielte sehr abgeklärt und mit grossem Einsatz. Die Zeit lief gegen den SVS und je länger es dauerte, desto verzweifelter waren die Angriffe der Sumiswalder. Doch Hermann Ryser bewies ein goldenes Händchen mit den Einwechslungen. Er brachte mit Christian Wisler, Paul Brodbeck und Martin Kramer drei Offensivkräfte. Die Viererkette wurde aufgelöst. Angriff total in den Schlussminuten. Und die Offensivstrategie wurde belohnt. Christian Wisler lancierte in der 86. Minute mit einem Steilpass Martin Kramer und dieser behielt vor dem Torhüter die Nerven schob ihm den Ball zwischen den Beinen hindurch ins Tor. Der 1.90 Meter Joker hatte nur drei Minuten nach seiner Einwechslung gestochen. 

Sumiswald überwintert über dem Trennstrich

Dank des Punktgewinnes überwintert der SVS über dem Strich. Nach dem man nach dem Zollbrück-Spiel erstmals seit Jahren auf einem Abstiegsplatz rangierte, schaffte Sumiswald unter der Leitung von Ryser zumindest temporär die Kehrtwende mit vier Punkte aus den letzten zwei Spielen. Der Abstiegskampf wird im Frühling weitergehen. Die drei Absteiger werden Koppigen, Utzenstorf, Italica, Ersigen, Shqiponja und Sumiswald unter sich ausmachen. 

Stefan Sommer

Einsätze / Statistiken

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Matchtelegramm

Eingesetztes Kader

Ramon Ruch; Grundbacher, Pfäffli, Marcel Geering (83. Kramer), Jost; Steiner, Stefan Fankhauser, Sommer (71. Brodbeck), Lüthi; Adrian Fankhauser (61. Wisler), Siegenthaler

Bemerkungen

SVS ohne Kiener (nicht eingesetzt), Samuel Reist, Andreas Gasser (Beruf) Nyffenegger (gesperrt), Thomas Gasser, Geissbühler, Dominik Ruch, Roger Geering (alle verletzt)

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