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Neuigkeiten

Hau den Präsidenten – das Spektakelbarometer der 1. Mannschaft

Die Boulevard-Zeitung "Der Blick" verteilt seit neustem "Lüthi's".
Für Unwissende: SCB-Manager Marc Lüthi entliess Larry Huras wegen zu wenig Spektakel auf dem Eis. "Der Blick" reagierte darauf amüsiert und verteilt seither nach jedem Auftritt des SCB "Lüthi's". Spielt der SCB wie immer, dann gibt’s nur wenig "Lüthi's" – gibt’s für einmal viel Spektakel, dann gibt’s mehrere Lüthi's auf der "Hau den Lukas"-Skala.
Was "der Blick" kann, kann ich schon lange und deshalb verteile ich für die Vorrunde "Zaugg Aschi's". Ich vergebe vier von fünf möglichen "Aschi's" für das Spektakel der Vorrunde. Fünf "Aschi's" gibt’s erst, wenn sich der SVS im spielerischen Bereich noch etwas zu steigern vermag.

Rückblick auf die Vorrunde der 1. Mannschaft:

Wie streng wird er sein? Müssen wir sinnlos um den Platz laufen? Wird er jeden gleich behandeln? Hat er auch gerne ein Bier nach dem Training?
Diese und so manch andere Frage stellten sich die meisten der Mitglieder des "Eis", bevor der neue Trainer Hermann Ryser Ende Juni zum ersten Training lud.
Ja, streng ist er – aber fair und er behandelt jeden Spieler gleich. Sinnlos um den Platz laufen? Nein, wie schon bei Marcel Schär liegt das Hauptaugenmerk bei "Mänu" auf dem Ball. Die Vorbereitungsphase war seit der Zeit unter Erich Rentsch sicher die anstrengendste, aber weder die berüchtigten Linienläufe, noch das legendäre "Brüggli" feierten eine Auferstehung.

Mit dem vierten Tabellenrang zur Winterpause darf die "Ryser-Elf" sehr zufrieden sein. Zwar hat man mit 18 Punkten drei Punkte weniger auf dem Konto als vor Jahresfrist. Doch mit Zollbrück und Roggwil kamen neu zwei Spitzenmannschaften und mit Srbija ein sehr starker Aufsteiger in die Gruppe. Die ausgeglichene Gruppe ist auch der Grund, weshalb der SVS nach der Vorrunde "weder Fisch noch Vogel" ist. Die erste Mannschaft unter dem Strich (der SC Huttwil) liegt nur sieben Punkte hinter dem SVS. Daher muss auch im Frühling weiter fleissig gepunktet werden, um nicht noch in den Abstiegskampf involviert zu werden.

Nimt man die Vorrunde etwas genauer unter die Luppe, dann fällt sofort auf, dass der SVS vorallem auf der Weiersmatt eine Macht ist. Mit vier Siegen und zwei Unentschieden blieb man auf eigenem Terrain unbesiegt. Besondes die Siege im Derby gegen Huttwil (2:0) und gegen Burgdorf (2:1) dürften noch etwas länger in Erinnerung bleiben, da die letzten Siege über diese zwei Traditionsclubs schon fast ewig her sind. Etwas weniger gut sieht die Bilanz in der Fremde aus: Ein Sieg, ein Unentschieden und drei Niederlagen.

Ein grosses "Merci" gebührt der Goali-Legende Hans Reber. Weil Stammkeeper Roger Geering zuerst einen Auslandaufenthalt in Kanada genoss, danach via Oktoberfest München wieder in die Schweiz zurückkehrte und zu allem Überfluss im ersten Training die leidige Schulterverletzung wieder zum Vorschein kam, musste "Hausi" nicht wie vorerst geplant nur vorübergehend, sondern praktisch die ganze Vorrunde das Tor hüten. Er tat dies in einer überragender Art und Weise. Nicht nur auf dem Platz war "Hausi" Gold wert, sondern auch in der Garderobe. Wenn er das Wort ergriff, wurde es auf der Stelle ruhig. Und obwohl er ganze 25 Jahre älter ist, als der jüngste Kaderspieler (!!!), war vom Altersunterschied nur sehr wenig zu spühren. Ausser vielleicht, dass er mit der Musikauswahl in der Garderobe nicht immer ganz einverstanden gewesen sein dürfte.

Nach einer langen Saison ist die Mannschaft nun in der Winterpause und freut sich bereits jetzt auf das Trainingslager anfangs März in der Südtürkei.

Und zum Schluss noch dies: es soll bloss niemand auf die Idee kommen, bei Mänu das Thema "Sädu" anzuschneiden. Der Sädu soll wie der Linienlauf im Tiefschnee und das "Brüggli" in Frieden ruhen… Danke!

Mo, 14. November 2011 10:37
1. Mannschaft
Stefan Sommer
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